Der letzte Abend in Würzburg

Die Checkliste ist abgearbeitet, der Koffer gepackt (ca. 17 kg), Mobiltelefon, Kamera und Notebook sind aufgeladen. Das Taxi zum Bahnhof ist für 7.10 Uhr bestellt. Soweit ist also alles vorbereitet und nun schaue ich mir gerade noch die Wetteraussichten von Bangalore an. Vorgehesagt sind Temperaturen von durchgängig ca. 30 Grad Celsius. Im Vergleich zum Schneechaos, das die nächsten Tage über Würzburg hereinbrechen soll, sind das also hochsommerliche Temperaturen.

Bangalore Wettervorhersage 5 Tage
Bangalore Wettervorhersage 5 Tage

Zwischenzeitlich habe ich das inzwischen feststehende Programm noch einmal genauer studiert und freue mich besonders auf die Besuche bei den Firmen Infosys Ltd. und Bosch. Infosys ist, obwohl der Name hier nicht so geläufig ist wie Apple, IBM, Microsoft, SAP etc., einer der größten IT-Dienstleister der Welt und dementsprechend besonders interessant.

Wir fliegen morgen am Flughafen Frankfurt Main um 12:25 Uhr ab und landen um 01:25 Uhr Ortszeit. Ich rechne damit, daß wir gegen 4 Uhr morgens (dies entspricht 23:30 Uhr mitteleuropäischer Zeit) dann letztendlich an der CU ankommen.

Im Laufe der nächsten Tage werde ich (akzeptable Internetanbindung vorausgesetzt) schon ein paar der geschossenen Fotos hochladen, um den Lesern einen ersten Eindruck zu verschaffen.

India Gateway Program

Ich komme gerade zurück vom letzten pre-India-Treffen und so langsam packt auch mich die Vorfreude – die letzten paar Tage wurden dominiert von Klausurvorbereitungen. Aber gestern habe ich die letzte Klausur für dieses Semester geschrieben und habe mich dann in der Stadt gleich noch mit ein paar essentiellen Sachen für Indien versorgt.

Nur noch 3 Nächte in Deutschland! Ich kann es kaum glauben, aber in meinem Reisepass klebt schon das Visum und am kommenden Dienstag um 7:56h sitze ich dann schon gemeinsam mit ca. 20 Stundenten, 3 Professoren und 3 weiteren Begleitern im Zug nach Frankfurt.

Ein paar Stunden später landen wir dann hoffentlich sicher und unbeschadet in Bangalore, dem sog. Silicon Valley von Indien. Wohnen werden wir auf dem Campus der Christ University (Google Maps), in direkter Nähe zu Firmen wie z.B. Oracle.

Betreut werden wir von einer Gruppe von MBA-Studenten, die wir über eine eigens für unser gemeinsamen Programm eingerichtete Google Group schon ein wenig kennenlernen durften.

Auch wenn mir die Vorstellung von ca. 30 Grad Temperaturunterschied im Vergleich zu unserem aktuellen Wetter in Deutschland ein wenig Respekt vorab einflöst, freue ich mich sehr auf das sicherlich prägende Ereignis und bin sehr gespannt auf die kommenden Wochen.

Weitere Einträge zu meinen Eindrücken werde ich vor Ort schreiben und so möchte ich jeden Interessierten auffordern, regelmäßig auf meiner Seite vorbeizuschauen und sich auch den von der Fachhochschule eingerichteten Blog IWI-India anzuschauen, an dem ich ebenfalls als einer der Autoren mitwirke.

Paragraphen-Rap

Man hört ja immer wieder, daß Deutschland angeblich die meisten Gesetzestexte weltweit hat. Nicht jedem, der es mit diesen zu tun hat, fällt es leicht, sich die ganzen Paragraphen und deren Inhalt einzuprägen und verständlich zu machen.

Prof. Klaus Peter Berger vom Lehrstuhl für Rechtswissenschaften der Universität Köln motiviert seine Studenten mit einem selbst erstellten Rap über den Paragraphen 823 auch einmal alternative Lernmethoden als das sture Auswendiglernen auszuprobieren. Mit Hilfe seiner Studenten hat er nun ein Video aufgenommen und Interessierte können sich nun auch einmal ein Bild davon machen. Über folgenden Link kann man das Video anschauen oder herunterladen:

Der 823-Rap

Persönlich habe ich zwar auch schon häufig Eselsbrücken beim Lernen benutzt, mit Sprechgesang habe ich es allerdings noch nicht versucht. Aber wer weiß, vielleicht feiere ich demnächst mein Debut im Junior Assistants-Büro ;-)

Ich wünsche allen Kommilitonen viel Erfolg und Motivation bei der Klausurvorbereitung!

Career Service – Applying abroad

Habe vor kurzem die im Titel erwähnte Veranstaltung der FH besucht. Wie der Name vermuten läßt, behandelten wir die Thematik der Bewerbung im Ausland.

Was ist zu beachten bei der Wahl des Landes, der Branche, der Firma, der Abteilung, der Gestaltung und dem Inhalt von Cover Letter und Curriculum Vitae? Wie liest man bei Job-Anzeigen zwischen den Zeilen? Wo ist die Grenze zwischen falscher Bescheidenheit und Arroganz, wenn es um die Beschreibung der eigenen Fähigkeiten geht?
All dies sind Sachen, von denen man zwar etwas gehört hat, sich aber doch nicht ganz sicher ist, wie die genauen Erwartungen der Firmen in den USA, dem UK oder Südkorea ist.

Ich kann den Kurs, den diesmal Frau Wolk hielt, nur weiterempfehlen! Für mich selbst konnte ich einige wertvolle Informationen für meine künftigen Praxissemester-Bewerbungen mitnehmen.

Hier noch ein Link, der uns nahegelegt wurde, da man dort noch einiges nachlesen kann.
Jobline LMU – Bewerbungstraining auf Englisch