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Vista – (m)ein Zwischenbericht

Ich muß zugeben, daß ich mich lange gegen Vista gesträubt habe, da ich keine Lust hatte, mein Notebook auf 2GB RAM aufzurüsten. Nachdem mein XP jedoch schon fast zwei Jahre installiert war, ich endlich meinen MSDNAA-Account bekomme hatte, ich endlich auf ein 64-Bit-Windows umsteigen wollte und ich mir dachte, daß ich mich hinsichtlich der weiter zunehmenden Verbreitung von Vista doch langsam mal damit beschäftigen sollte…

Nun, ich installierte Vista Business 64Bit und dank dem komfortablen Thinkvantage System Update waren auch die ganzen Thinkpad-Utilities wie der Präsentationsmanager, die Fingerprint-Software oder der aktive Festplattenschutz installiert.

Pro:

  • Network and Sharing Center – endlich kann man Netzwerken direkt von Windows aus Prioritäten und Sicherheitsklassen zuweisen. In der FH sind die Dateifreigaben also automatisch deaktiviert und das unsichere WEP-Netzwerk wird nur genutzt, wenn das WPA2-Enterprise-Netzwerk mal wieder überlastet ist.
  • Überarbeitetes Startmenü – Nach einer kurzen Umgewöhnungszeit tippe ich nun einfach die ersten paar Buchstaben der gesuchten Anwendung ein, drücke auf Enter und sie startet.
  • Verbessertes Prefetching – Nun, das trifft zumindest für Microsoft-Programme zu. Officeprogramme wie Word, Excel, Outlook starten sehr fix. Keine Startbeschleunigung habe ich verspürt bei Programmen wie Mozilla Firefox, OpenOffice und Eclipse.
  • Dienste lassen sich jetzt endlich verzögert starten und gerade größere Dienste wie VMware Server lassen sich jetzt nach hinten verschieben und das System reagiert nach einem Start schneller auf Benutzereingaben.

Contra:

  • Verringerte Akkulaufzeit – Unter XP hielt mein T60 mit dem 9-Zellen-Akku gute 6 Stunden durch. Unter Vista sind es bestenfalls 4,5 Stunden. Vielleicht habe ich die angepriesenen Stromsparmechanismen von Vista einfach noch nicht entdeckt, jedoch habe ich schon das Energiesparprofil samt reduzierter CPU- und GPU-Leistung aktiviert.
  • Gestiegener RAM-Bedarf – Kurz nach dem Start sind bereits 600 MB belegt. Gut, ich muß zugeben, die Thinkvantage-Services belegen sicherlich auch noch einmal 100-150 MB. Jedoch hatte ich die unter XP auch installiert und hatte nach dem Booten eine RAM-Belegung von ca. 400 MB.
  • UAC (User Access Control) – Segen oder Fluch, ich bin mir noch nicht so ganz sicher. Jedenfalls ist die UAC in der Standardkonfiguration ein Fluch. Daß man mich vor dem Start von Systemverändernden Tools oder Installationsprozessen darauf hinweist, finde ich noch in Ordnung. Aber muß sich dabei jedes Mal der Bildschirm verdunkeln? Wenigstens kann man hier Hand anlegen und das Verhalten, z.B. durch das Abschalten der Sondereffekte, optimieren.

Im Großen und Ganzen läuft das System flüssig, man kann auf jeden Fall damit arbeiten. Ich werde mal sehen, was sich mit etwas weiterer Optimierung erzielen läßt.

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Schon gewußt?

Write-Only-Memory ist eine Analogiebildung zu Read-Only-Memory (ROM). Ein Entwicklungsingenieur der Firma Signetics hat für einen solchen Schaltkreis sogar ein Datenblatt erstellt, um die mangelhaften Qualitätssicherungsmaßnahmen aufzudecken. Das Datenblatt wurde tatsächlich zur Veröffentlichung freigegeben, weil es vermutlich niemand gelesen oder überprüft hat − sozusagen das gelungene Papiermodell eines WOM. Die wichtigsten Bauteile dieses elektronischen Mistkübels sind der Drinverter und der Perverter. Daneben gibt es noch die CD-WOM, eine einmalig beschreibbare CD, die nach dem Beschreiben nicht mehr gelesen werden kann. Als real existierende Form eines WOMs kann man das Gerät /dev/null betrachten, das tatsächlich die auf es geschriebenen Daten verwirft.

Der komplette Wikipedia-Eintrag

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Then there was silence…

Ich bin einer dieser „Mein PC kann nicht leise genug sein“-Schrauber. Was gibt es schlimmeres als heulende Lüfter und ratternde Festplatten, die die nötige Konzentration negativ beeinflussen?

Nachdem mein letztes Netzteil anfing Probleme zu machen, habe ich mir nur ein neues Netzteil zugelegt und muß sagen, daß ich mit dem „beQuiet! Dark Power Pro P7“ so zufrieden bin, daß ich es weiterempfehlen würde.

Jetzt müßen nur noch SSD-Laufwerke mit einem akzeptablen Preisleistungsverhältnis auf dem Markt erscheinen und in Zukunft wird auch das Gerattere der Lese-/Schreibköpfe der Vergangenheit angehören.