Kategorien
E-Commerce

WordPress 3.0 sieht fantastisch aus!

Habe mir gerade das Video der vor kurzem erschienen Version 3.0 von WordPress angeschaut und bin richtig heiß darauf, in Kürze umzusteigen.

Das neue Standard-Theme Twenty Ten sieht richtig schick aus und auch die neuen API-Funktionen machen auf den ersten Blick einiges her.

Auf die Multi-Page-Funktion habe ich zwar nicht wirklich gewartet, aber sie ist sicherlich ein nettes Gimmick und irgendwann werde ich die bisherigen Blogs in eine DB konsolidieren (etwas, das ich sowieso schon lange machen wollte, es aber immer verschoben habe).

Die selbst zusammenstellbaren, dynamischen Menüs erlauben z.B. auch die Integration externer Links ohne zusätzliche Plugins und erleichtern das Erstellen verschachtelter Strukturen.

Bin gespannt, wie viele meiner jetzigen Plugins ich dann in den Ruhestand schicken werde.

Anbei das Video, das die neuen Funktionen vorstellt:

Kategorien
E-Commerce

Social Media-Strategien für Unternehmen

Social Media-Strategien unterstützen Unternehmen bei der Selbstdarstellung im Internet und beim Umgang mit Nutzern der sozialen Medien.

Im Rahmen meines Studiums habe ich mich intensiv mit Social Media und deren Nutzen für Unternehmen beschäftigt.

Eine ausgearbeitete Seminararbeit befindet sich nun auf Google Knol. Der Interessierte findet die Informationen hier

Social Media-Strategien für Unternehmen

In dem Knol-Artikel lege ich dar, wie und warum sich Unternehmen in Zeiten der immer weiter zunehmenden Nutzung des Internets mit sozialen Medien beschäftigen sollten.

Über Anregungen aus dem realen Berufsleben, konstruktives Feedback, Bewertung und Weiterempfehlung würde ich mich sehr freuen.

Update:
Der Artikel wurde mit einer Auszeichnung für höchste Knol-Qualität versehen. Vielen Dank an alle Leser!

Kategorien
E-Commerce

AdWords: Fehlplatziert oder nicht?

Hat man sich erstmal mit dem Setzen von AdWords und dem Schalten von Werbeeinblendungen im sog. Content Netzwerk beschäftigt, dann nimmt man Seiten, die Werbung von Google einblenden, plötzlich ganz anders wahr.

So geschehen mit einem Artikel der FAZ, der sich damit befasst, warum denn bei dem Ölbohrinsel-Unglück im Golf von Mexiko immer noch Öl aus der Quelle sprudelt. Siehe folgendes Bild:

fehlplatzierte AdWords zum Thema Unglück im Golf von Mexiko?

Kategorien
E-Commerce

Google Online Marketing Challenge 2010

Die Google Online Marketing Challenge ist ein jährlich von Google ausgetragener Wettbewerb, bei dem Studententeams gegeneinander antreten. Jedem Team wird ein AdWords-Budget zugewiesen, mit dem eine von den Studenten ausgewählte Firma durch Google Werbeeinblendungen unterstützt wird. Voraussetzung ist, daß die Firma in den letzten 6 Monaten keine AdWords-Werbung geschaltet hat.
An der Google Online Marketing Challenge (GOMCHA) 2009 nahmen knapp 2200 internationale Studententeams aus 57 Ländern teil teil. Jeder Kontinent war vertreten.

Unter der Regie von Prof. Dr. Mario Fischer, der spätestens durch sein Buch Website Boosting vielen ein Begriff sein dürfte, nahmen in den letzten zwei Jahren auch mehrere Teams der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt an der Google Challenge teil.

Wie die Mutter zum Kinde kam ich dieses Semester zu dem Posten des Teamleaders eines der diesjährigen Teams. Nominiert hatten mich meine Kollegen Hans Ecker, Benjamin Häntzschel, Thomas Grieb und Daniel Kral aufgrund meiner Vorerfahrungen im Bereich Projektmanagement während meines Praxissemesters bei der IBM.

Während die Kollegen in ihren Praktika teilweise schon Erfahrungen im Gebiet Online Marketing sammeln konnten, war für mich vieles nur Theorie, die lediglich durch den Vorlesungsplan angeschnitten wurde.

Durch einen glücklichen Zufall fanden wir recht schnell unseren Partner Wein Momente. Hierbei handelt es sich um ein 2008 gegründetes Unternehmen, welches sich auf den Onlinevertrieb von Wein, speziell Wein aus Franken, konzentriert. Ein Treffen mit der Geschäftsleitung war schnell ausgemacht und das Grobkonzept, welches wir vorstellten gefiel. Man bringt uns sehr viel Vertrauen entgegen und so hatten wir direkt Zugriff auf das bestehende Analytics-Konto und sogar auf das Administrations-Interface des gut gepflegten Shops.

In den ersten 5 Wochen hat sich unser Team fast täglich zusammengesetzt. Es galt, das Grobkonzept der AdWords-Kampagnen zu verfeinern, den Pre-Campaign-Report in englischer Sprache zu verfassen, Keyword-Recherche zu betreiben, Werbetexte zu schreiben und angepasste Landingpages zu erstellen.

In der Nacht auf den 17.04.2010 schalteten wir die vorbereiteten Werbekampagnen schließlich scharf. Damit neben den Suchanfragen und im Content-Netzwerk keine Werbetexte mit z.B. anstößigen Inhalten erscheinen, prüft Google die eingereichten Werbetexte. Während bei anderen Teams die Freischaltung der Werbetexte innerhalb weniger Stunden erfolgte, warteten wir das Wochenende vergeblich. Unsere Vermutung ist, daß aufgrund des Bezugs zum Alkohol die Texte womöglich genauer geprüft werden, um ggfs. „unschickliche“ Einblendungen zu vermeiden.

Aufgrund des begrenzten Budgets ist es während der Laufzeit von nur drei Wochen wichtig, täglich den Status der Kampagnen, besonders deren Kennzahlen wie Impressions, Clicks und CTR zu überwachen und gegebenenfalls gegenzusteuern.

Die Challenge geht gerade in die heiße Phase über. Unsere Kampagnen laufen noch etwas mehr als eine Woche und bald steht der Post-Campaign-Report an, in dem wir noch einmal zusammenfassen, was aus unserer Sicht wie gelaufen ist, was wir wie interpretiert und was wir daraus für uns mitgenommen haben.

Schon jetzt zeichnet sich ab, daß jeder in der Gruppe durch die Teilnahme an der GOMCHA sowohl im Bereich fachliche, als auch menschliche Kompetenz nur gewinnen konnte.

Kategorien
Software

Windows 7 – Ruhezustand aktivieren


Nachdem ich mit meinem Umstieg von XP32 auf Vista64 an meinem Hauptrechner überhaupt nicht zufrieden war, da sich der Rechner beim Ruhezustand teilweise so verabschiedete, daß die Hardware zwar aktiv blieb und so teilweise brav weiter Strom verbrauchte, während ich in der FH saß, beschloß ich vor wenigen Tagen, den „Rückschritt“ zu XP64. Ob der Fehler nun bei Microsoft oder den Hardware-Treiber-Herstellern zuzuschreiben ist, sei dahingestellt.

Bei Windows XP 64 angekommen und einige Installationsstunden später durfte ich nach dem Fehlen der Shutdown-Option „Ruhezustand“ feststellen, daß Microsoft aufgrund des „negativen Nutzererlebnisses“, welches durch das langsame Sichern des Hauptspeichers auf die Festplatte erzeugt wird, den Ruhezustand bei Windows XP64 nur für Rechner mit weniger als 4GB RAM freigegeben hat. Witzigerweise ist selbiges unter Vista64 „kein Problem“, obwohl ich die selbe Festplatte verwende. Nennen wir es Nutzergängelung, denn ich würde dies gerne für mich selbst entscheiden. Wahrscheinlich ist es ein Stück weit Strategie, immerhin sollen die Leute ja auch einen Anreiz haben, sich den neuen Betriebssystemen aus Redmond zuzuwenden. (/SPEKULATION)

Ich hätte natürlich den Arbeitsspeicher beschränken können oder mit Hacks, die kursieren, doch noch den Ruhezustand erzwingen können, jedoch las ich häufiger von Instabilität und darauf hatte ich erst Recht keine Lust. Eine fehlende Ruhezustand-Funktion ist für mich indiskutabel, daher verabschiedete ich mich wieder von XP64.

Also habe ich fix die Windows 7-Beta auf dem Hauptrechner installiert und siehe da: das System war superschnell aufgesetzt und ich spürte aufgrund der potenteren Hardware (im Vgl. zu meinem Notebook) den Geschwindigkeitsschub von 7.

Aber auch hier fand ich keinen Ruhezustand und fand die Lösung hier:

Systemsteuerung -> Energieoptionen -> Energiesparmodus ändern -> Erweiterte Energieeinstellungen ändern -> Energie sparen -> Hybriden Standbymodus zulassen -> Einstellung: Aus

Windows 7 - Ruhezustand aktivieren

Der „Hybride Standbymodus“ sichert den Hauptspeicher auf die Festplatte und hält den Hauptspeicher und Teile des Mainboards unter Strom. Dies hat den Vorteil, daß im Falle eines Energieverlustes der letzte OS-Stand immernoch verfügbar ist. Der Nachteil ist aber, daß der Rechner auch im ausgeschalteten Zustand noch Strom verbraucht. Verbietet man den Hybriden Standby, dann darf man den Ruhezustand auch wieder verwenden.

Sollte sich dann immernoch kein „Ruhezustand“-Eintrag im Herunterfahren-Menü befinden, kann man noch versuchen, auf der Kommandokonsole cmd.exe (Adminrechte nicht vergessen!) mit
powercfg -h on
nachzuhelfen.

Warum Microsoft dem Nutzer nicht von vorneherein die Wahl läßt, bleibt für mich ein Rätsel. Ich muß betonen, daß sich meine Erfahrungen auf eine unfertige Vorabversion von Windows 7 beziehen. Ich kann nur hoffen, daß das Feedback, das ich über das Kommentartool an MS geschickt habe, Gehör findet.

Wer sich gerne weiter in das Thema „Windows 7“ einlesen möchte, dem kann ich folgende Bücher empfehlen:
Microsoft Windows 7 – Taschenratgeber für Administratoren
Microsoft Windows 7 Home Premium – Das Handbuch
Microsoft Windows 7 Professional – Das Handbuch