Google Instant Preview deaktivieren

Laut Google müssen Webmaster, die für Ihre Webseiten keinen Preview-Screenshot wünschen, nur folgenden Code in den Header Ihrer Webseiten setzen:

<meta name=“googlebot“ content=“nosnippet“>

Inwieweit dies einen spürbaren Nachteil gegenüber konkurrierenden Webseiten erzeugt, wird sich in den nächsten Monaten zeigen.

Kostenlose Microsoft Visio Alternative: yEd Graph Editor

Für meine anstehende Bachelor-Thesis brauche ich natürlich auch sprechende Grafiken. Früher habe ich so etwas immer mit Microsoft Visio oder teilweise auch direkt in Microsoft Word bzw. OpenOffice Writer realisiert.

Zwar habe ich irgendwo noch eine Studentenversion von Microsoft Visio, aber die herauszusuchen war mir heute zu mühsam. Eine Google-Suche war da viel schneller und schon auf der ersten Seite fand ich den yEd GraphEditor.

Bei dem Programm handelt es sich um eine kostenfreie Software, die auf Java basiert und entgegen aller „Java-ist-doch-so-langsam“-Unkenrufe nicht langsam ist. Der große Vorteil, der sich durch Java ergibt:
yEd ist plattformunabhängig und man kann es so problemlos auf diversen Systemen nutzen. Nur das sogenannte Java Runtime Environment (JRE) ist erforderlich. Auf den meisten PCs ist dieses sowieso mitinstalliert und wenn nicht: auch die Installation und Nutzung der JRE ist kostenfrei.

Für die Plattformen Microsoft Windows, Unix/Linux und Apple Mac OS stehen Installationspakete zur Verfügung, für alle anderen gibt es das JAR-File.

Im Programm selbst findet man sich sehr schnell zurecht und so hatte ich schon 10 Minuten nach Installation die (zugegeben simple) Grafik erzeugt, die ich benötigte. Man kann aus etlichen vordefinierte Elementen und Icons wählen und ist nicht auf umfangreiche Anleitungen oder Tutorial angewiesen.



Ein Screenshot vom yEd Graph Editor, der eine mächtige Alternative zu Microsoft Visio darstellt
yEd Graph Editor - die kostenlose Microsoft Visio Alternative

Besonders einfach geht das punktgenaue Positionieren der einzelnen Elemente von der Hand. Je nach Element und Position werden kleine Hilfslinien eingeblendet, sodass man z.B. sofort sieht, ob der Abstand zwischen Objekt A und B auch dem Abstand zwischen Objekt B und C entspricht.

Für die Bedienbarkeit des Programmes sollten die Entwickler einen Preis bekommen!

yEd bringt auch Unterstützung mit für BPMN-Diagramme, Flowcharts, Familien-Stammbäume, Semantische Netze, Soziale Netze und UML Klassendiagramme.

Exportieren lässt sich das Ergebnis dann als Bitmap- oder Vektorgrafik (PNG, JPG, SVG, PDF, SWF etc.)

Insgesamt kann ich nur sagen, dass es sich hier um ein sehr mächtiges Tool handelt.

Wessen Interesse ich jetzt geweckt habe, der kann sich auf der Website von yWorks die Screenshots anschauen oder das Programm direkt herunterladen und sich vom Funktionsumfang überzeugen lassen.

yEd Graph Editor

Skype – Wer archiviert meine History?

Seit dem Software-Update auf Skype 5.0 kommt mir das Verhalten der etablierten Chat- und VoIP-Software ein wenig seltsam vor.

Warum? Das würde ich gerne erklären:

Bin ich in der Fachhochschule, bei meinen Eltern oder sonstwo unterwegs, lasse ich auf meinem Notebook eigentlich immer Skype aktiv laufen und chatte ab und an mit Freunden und Kommilitonen. Die History wird auf meinem Notebook und in der History des jeweiligen Kontaktes abgespeichert, also z.B. bei meinen Kommilitonen Daniel Kral und Thomas Grieb.

Komme ich nach Hause, setze ich mich an meinen Hauptrechner, der die Konversation nicht protokolliert hat. Daniel z.B. ist wieder mit seinem Notebook online (mein Notebook ist offline). Bisher war es immer so, dass sein Skype-Client die History mit dem meinigen abgeglichen hat. Infolge tauchten die Updates dann wie von Geisterhand in Form neuer Nachrichten bei mir auf. Soweit so gut.

Seit der Version 5.0 jedoch tauchen Teile der History auch dann auf, wenn die entsprechenden Kontakte OFFLINE sind.

Jetzt könnte man denken: „Gut, der Freund / die Freundin hat seinen Status gerade auf invisible stehen und sein / ihr Client überträgt die History dennoch.“

Es macht mich dennoch stutzig, wenn

  • a) nur Teile und nicht die gesamte History auftauchen und
  • b) die History von Freunden auftaucht, die mit Sicherheit offline sind, weil sie just in dem Moment neben mir sitzen.
  • c) die „neuen“ Nachrichten mehrerer Kontakte (teilweise mehr als 10) gleichzeitig aufploppen.

Da stellt sich die Frage: Speichert Skype nun meine privaten Konversationen aus Convenience-Gründen irgendwo in der Cloud ohne mein Wissen ab?

Goodbye Windows Live Mesh – Hallo Dropbox!

Etwa 18 Monate habe ich an der Beta von Windows Live Mesh teilgenommen und in dieser Zeit den Dienst, der Dateien über mehrere Computer (und auch Mobiltelefone) hinweg synchron hält, sehr geschätzt.

Umso größer war dann für mich die Freude als ich eine Email bekam, in der stand, dass die Beta nun bald beendet sei und der Dienst endlich „regulär“ gestartet wird.

Die Ernüchterung kam dann schnell, denn auf der verlinkten Seite stand geschrieben:

Windows Live Mesh ist nur für Windows 7 und Windows Vista verfügbar.

Ohne Begründung. MS lässt den Kunden einfach im Dunklen stehen. Vogel friss oder stirb.

Für mich ist nicht ganz verständlich, warum Windows XP ausgeschlossen wird, denn die Beta-Version verrichtete ihre Arbeit auf mehreren XP-Rechnern die ganze Zeit problemfrei.

Geht es hier darum, den Nutzer zum Betriebssystemupdate zu zwingen? Wenn dem wirklich so ist, dann ist das kein schönes Verhalten, denn der Nutzer merkt sich sowas.

Auf einigen der PCs lohnt sich aufgrund des Alters und des Aufwands ein Update auf Windows Vista oder Windows 7 schlichtweg nicht. Dennoch hätte ich die Dateien gerne weiter synchron gehalten.

Schade, Microsoft, hiermit verliert Ihr einen User, denn Alternativdienste wie Dropbox bieten einen vergleichbaren Leistungsumfang und unterstützen neben den aktuellen Betriebssystemen wie Windows 7 und Mac OSX auch Steinzeit-Ware wie Windows XP. Ich bin gerade dabei umzusteigen bzw. nutze ich beide Dienste schon seit einiger Zeit parallel.

Dropbox bietet ein komfortables Mobile-GUI und toppt Mesh auch, weil man für jede Datei in seinem Space einen öffentlichen Direktlink versenden kann ohne gleich den kompletten Ordner freigeben zu müssen.

Die Anmeldung und Nutzung von 2GB Online-Space ist kostenlos. Darüberhinaus kann man sich für ca. 10$ / Monat bzw. 100$ / Jahr seine Online-Festplatte auf 50 GB erweitern. Wer es ganz groß möchte, kann 100 GB für ca. 20$ / Monat oder 200$ / Jahr nutzen.

Summasummarum: Dropbox bekommt von mir eine klare Empfehlung, inzwischen setze ich es auch auf den Rechnern meiner Eltern ein, da sie so schnell und einfach gemeinsam an Dateien arbeiten bzw. Dateien austauschen können.

Wer sich über meinen Referrer-Link anmeldet, erhält gleich zum Start noch einmal zusätzliche 250MB kostenfreien Speicherplatz (summiert sich auf bis zu 8GB zusätzlichen freien Speicherplatz).

Referrer: Dropbox

WordPress 3.0 sieht fantastisch aus!

Habe mir gerade das Video der vor kurzem erschienen Version 3.0 von WordPress angeschaut und bin richtig heiß darauf, in Kürze umzusteigen.

Das neue Standard-Theme Twenty Ten sieht richtig schick aus und auch die neuen API-Funktionen machen auf den ersten Blick einiges her.

Auf die Multi-Page-Funktion habe ich zwar nicht wirklich gewartet, aber sie ist sicherlich ein nettes Gimmick und irgendwann werde ich die bisherigen Blogs in eine DB konsolidieren (etwas, das ich sowieso schon lange machen wollte, es aber immer verschoben habe).

Die selbst zusammenstellbaren, dynamischen Menüs erlauben z.B. auch die Integration externer Links ohne zusätzliche Plugins und erleichtern das Erstellen verschachtelter Strukturen.

Bin gespannt, wie viele meiner jetzigen Plugins ich dann in den Ruhestand schicken werde.

Anbei das Video, das die neuen Funktionen vorstellt: