Dropbox und KeePassDroid

Sich für jeden Dienst ein eigenes Passwort zu merken, das auch gleichzeitig noch lang und komplex genug ist, kann besonders dann schwierig sein, wenn es sich um Dienste handelt, die man nur sehr selten nutzt.

Mit einem Passwort-Safe-Programm wie KeePass kann man zumindest an seinem PC oder Notebook einen Überblick über seine Passwörter behalten ohne sich auf unsichere Excel-Listen oder Text-Dateien verlassen zu müssen.

Eine gute Möglichkeit, um auch unterwegs immer Zugriff auf seine Passwörter zu haben, ist die Kombination von KeePass mit dem Dienst Dropbox, der die Synchronisation von Dateien zwischen verschiedenen Rechnern und Benutzern ermöglicht.

Man legt seinen verschlüsselte Passwort-Safe einfach in die Cloud und sobald man die Datei aktualisiert, wird sie auf alle weiteren Geräte synchronisiert. Voraussetzung ist hier natürlich ein Masterpasswort, das stark genug ist, um Bruteforce-Attacken standzuhalten.

Ich nutze Dropbox und KeePass auf PC, Notebook und seit kurzem nun auch auf meinem Android-Smartphone. Die Android Apps Dropbox und KeePassDroid sind ein gutes Gespann: in der Dropbox die KeePass-Datei öffnen, Masterpasswort eingeben, fertig.

Neben der Tatsache, daß KeePass und Dropbox für nahezu jede Plattform verfügbar ist, sollte man noch den Vorteil erwähnen, daß beide Lösungen kostenlos sind :-)

25. Dezember 2010 von Matthias
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Pay with a Tweet

Im Rahmen der Veranstaltung “Elektronische Märkte” an der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt habe ich mich mit dem Social Payment System “Pay with a Tweet” beschäftigt.

Auszug:
Im Internet geben viele ungern Geld für Informationen und Inhalte aus, sie sprechen aber gerne offen über Personen, Firmen und deren Produkte. Ein Ansatz zur Steigerung der eigenen Reputation ist es, Empfehlungen als Währung einzuführen. Hierbei stellt sich die Frage: Wie funktioniert das?

Pay with a Tweet bezeichnet sich als Social Payment System. Die Idee dahinter ist, dass man die Inhalte aus dem Internet, für die man nicht bereit ist, Geld auszugeben, mit einer Empfehlung bei einem Social Media-Dienst wie Twitter oder Facebook „bezahlt“. Die Nutzung von Pay with a Tweet ist kostenlos.

Das Handout zu meinem Vortrag verbreite ich als kleine Demonstration des Dienstes über eben diese Methode.

12. Dezember 2010 von Matthias
Kategorien: E-Commerce | Schlagwörter: , | Schreibe einen Kommentar

Google Instant Preview deaktivieren

Laut Google müssen Webmaster, die für Ihre Webseiten keinen Preview-Screenshot wünschen, nur folgenden Code in den Header Ihrer Webseiten setzen:

<meta name=”googlebot” content=”nosnippet”>

Inwieweit dies einen spürbaren Nachteil gegenüber konkurrierenden Webseiten erzeugt, wird sich in den nächsten Monaten zeigen.

16. November 2010 von Matthias
Kategorien: E-Commerce | Schlagwörter: , | 1 Kommentar

Kostenlose Microsoft Visio Alternative: yEd Graph Editor

Für meine anstehende Bachelor-Thesis brauche ich natürlich auch sprechende Grafiken. Früher habe ich so etwas immer mit Microsoft Visio oder teilweise auch direkt in Microsoft Word bzw. OpenOffice Writer realisiert.

Zwar habe ich irgendwo noch eine Studentenversion von Microsoft Visio, aber die herauszusuchen war mir heute zu mühsam. Eine Google-Suche war da viel schneller und schon auf der ersten Seite fand ich den yEd GraphEditor.

Bei dem Programm handelt es sich um eine kostenfreie Software, die auf Java basiert und entgegen aller “Java-ist-doch-so-langsam”-Unkenrufe nicht langsam ist. Der große Vorteil, der sich durch Java ergibt:
yEd ist plattformunabhängig und man kann es so problemlos auf diversen Systemen nutzen. Nur das sogenannte Java Runtime Environment (JRE) ist erforderlich. Auf den meisten PCs ist dieses sowieso mitinstalliert und wenn nicht: auch die Installation und Nutzung der JRE ist kostenfrei.

Für die Plattformen Microsoft Windows, Unix/Linux und Apple Mac OS stehen Installationspakete zur Verfügung, für alle anderen gibt es das JAR-File.

Im Programm selbst findet man sich sehr schnell zurecht und so hatte ich schon 10 Minuten nach Installation die (zugegeben simple) Grafik erzeugt, die ich benötigte. Man kann aus etlichen vordefinierte Elementen und Icons wählen und ist nicht auf umfangreiche Anleitungen oder Tutorial angewiesen.



Ein Screenshot vom yEd Graph Editor, der eine mächtige Alternative zu Microsoft Visio darstellt

yEd Graph Editor - die kostenlose Microsoft Visio Alternative


Besonders einfach geht das punktgenaue Positionieren der einzelnen Elemente von der Hand. Je nach Element und Position werden kleine Hilfslinien eingeblendet, sodass man z.B. sofort sieht, ob der Abstand zwischen Objekt A und B auch dem Abstand zwischen Objekt B und C entspricht.

Für die Bedienbarkeit des Programmes sollten die Entwickler einen Preis bekommen!

yEd bringt auch Unterstützung mit für BPMN-Diagramme, Flowcharts, Familien-Stammbäume, Semantische Netze, Soziale Netze und UML Klassendiagramme.

Exportieren lässt sich das Ergebnis dann als Bitmap- oder Vektorgrafik (PNG, JPG, SVG, PDF, SWF etc.)

Insgesamt kann ich nur sagen, dass es sich hier um ein sehr mächtiges Tool handelt.

Wessen Interesse ich jetzt geweckt habe, der kann sich auf der Website von yWorks die Screenshots anschauen oder das Programm direkt herunterladen und sich vom Funktionsumfang überzeugen lassen.

yEd Graph Editor

15. November 2010 von Matthias
Kategorien: Software | Schlagwörter: , , | 3 Kommentare

Skype – Wer archiviert meine History?

Seit dem Software-Update auf Skype 5.0 kommt mir das Verhalten der etablierten Chat- und VoIP-Software ein wenig seltsam vor.

Warum? Das würde ich gerne erklären:

Bin ich in der Fachhochschule, bei meinen Eltern oder sonstwo unterwegs, lasse ich auf meinem Notebook eigentlich immer Skype aktiv laufen und chatte ab und an mit Freunden und Kommilitonen. Die History wird auf meinem Notebook und in der History des jeweiligen Kontaktes abgespeichert, also z.B. bei meinen Kommilitonen Daniel Kral und Thomas Grieb.

Komme ich nach Hause, setze ich mich an meinen Hauptrechner, der die Konversation nicht protokolliert hat. Daniel z.B. ist wieder mit seinem Notebook online (mein Notebook ist offline). Bisher war es immer so, dass sein Skype-Client die History mit dem meinigen abgeglichen hat. Infolge tauchten die Updates dann wie von Geisterhand in Form neuer Nachrichten bei mir auf. Soweit so gut.

Seit der Version 5.0 jedoch tauchen Teile der History auch dann auf, wenn die entsprechenden Kontakte OFFLINE sind.

Jetzt könnte man denken: “Gut, der Freund / die Freundin hat seinen Status gerade auf invisible stehen und sein / ihr Client überträgt die History dennoch.”

Es macht mich dennoch stutzig, wenn

  • a) nur Teile und nicht die gesamte History auftauchen und
  • b) die History von Freunden auftaucht, die mit Sicherheit offline sind, weil sie just in dem Moment neben mir sitzen.
  • c) die “neuen” Nachrichten mehrerer Kontakte (teilweise mehr als 10) gleichzeitig aufploppen.

Da stellt sich die Frage: Speichert Skype nun meine privaten Konversationen aus Convenience-Gründen irgendwo in der Cloud ohne mein Wissen ab?

26. Oktober 2010 von Matthias
Kategorien: Software | Schlagwörter: , | 2 Kommentare

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