WordPress schneller machen mit GZip

Gerade umfangreiche und textlastige Homepages können schnell zu „Code-Bergen“ im zwei- bis dreistelligen KB-Bereich werden. Dabei sind Bilder, CSS- und JavaScript-Dateien noch gar nicht mit einberechnet.

Gerade für Nutzer mit schmalbandigen Verbindungen wie Mobilfunk etc. macht es daher dann schon einen Unterschied, ob eine Seite nun beispielsweise 150KB Code oder nur 40KB Code lädt.

Was viele nicht wissen ist, dass es sehr leicht ist, sein WordPress ohne große Plugin-Orgien mit HTTP-Kompression auszustatten. Die HTML-Inhalte werden dann vor der Übertragung zum Client on-the-fly komprimiert und bei Erhalt wieder entpackt. Natürlich bedeutet dies für beide Seiten einen geringfügig höheren Rechenaufwand, jedoch ist dieser in meinen Augen gerade im privaten Bereich eher zu vernachlässigen.

Neben dem Aspekt, dass der Nutzer nun weniger Code laden muss und somit die Seite tendenziell schneller zu Augen bekommt, spielt für Suchmaschinen die Qualität einer Homepage auch in Hinsicht der Aufrufdauer eine Rolle. Man kann also sagen, dass der Webmaster dadurch auch sein Ranking positiv beeinflussen kann.

Code und Einbindung

Im WordPress-Dashboard wählt man den Menüpunkt Design und anschließend Editor. In die Datei functions.php fügt man nun folgende Zeilen ein

if(extension_loaded("zlib") && (ini_get("output_handler") != "ob_gzhandler"))
add_action('wp', create_function('', '@ob_end_clean();@ini_set("zlib.output_compression", 1);'));

und speichert im Anschluss.

Um zu überprüfen, ob die Operation erfolgreich war, besucht man am besten noch schnell folgende Seite und gibt dort seinen WordPress-Blog ein.

In meinem Fall konnte ich die zu übertragende Datenmenge so immerhin um über 70% reduzieren.

Facebook FBML Tabs ersetzen

Es ist höchste Zeit Static FBML-Tabs durch iFrames zu ersetzen

Schon im März 2011 empfahl Facebook den Fanpage-Administratoren Ihre bestehenden Static FBML-Tabs durch iFrames zu ersetzen. Kurze Zeit später, am 11. März 2011, war das Hinzufügen neuer Static FBML-Tabs nicht mehr möglich.

FBML wird „deprecated“

Mit der Deprecation von FBML schaltet Facebook nach und nach Funktionen ab, um auf die neue API zu migrieren. Daher ließt man auch schon seit längerem im FBML-Eintrag der Developers Reference:

If you are building a new application on Facebook.com, please implement your application using HTML, JavaScript and CSS.

Davon ist auch die beliebte Static FBML-App betroffen. Zwar wird Facebook bestehende Installationen wohl noch eine Weile weiter unterstützen, jedoch ist nicht sicher, wie lange noch. Fest steht, dass Betreiber von Anwendungen bzw. eigenen Tabs ab Oktober 2011 sicherstellen müssen, dass ihre Inhalte auch über eine SSL-verschlüsselte HTTPS-Verbindung erreichbar sein müssen.

„Facebook iFrame-Tabs“ ist das Zauberwort

Ein iFrame ist im Grunde nichts anderes als ein kleines Fenster innerhalb einer Website, durch das man auf eine andere Website schaut. Mit einem eigenen iFrame-Tab kann man innerhalb von Facebook Inhalte von seinem eigenen Webserver nachladen.

iFrames sind ein Fortschritt

Da man innerhalb seines iFrames nun herkömmliches HTML, CSS, JavaScript, PHP etc. einsetzen kann, ist man in der Gestaltung seines iFrames sehr frei und kann sich auch endlich auf das Entwicklungswerkzeug der eigenen Wahl konzentrieren, ohne sich durch FBML-Dokus durchkämpfen zu müssen.

Ein weiterer Vorteil ist in meinen Augen, dass man nun auch Trackingwerkzeuge der eigenen Wahl einsetzen kann, und somit z.B. genauer bestimmen kann, woher die Leute denn kamen, die sich für mein Gewinnspiel o.ä. interessiert haben.

Als eher marginal würde ich einschätzen, dass durch das Auslagern der Inhalte etwas Last von den Facebook-Servern genommen wird und so zu Stoßzeiten etwas mehr Kapazitäten für das Ausliefern von Katzenfotos bereitsteht. ;-)

Ein neues Design für matthias.goebel.biz

Nachdem ich nun seit mehreren Jahren diese Homepage betreibe, fand ich das alte Design dann doch ein wenig angestaubt und (wie sagt man so schön?) unsexy.

Bisher habe ich ein angepasstes CoffeeSpot-Theme benutzt und bin jetzt auf das schlanke und minimalistische Ari-Theme umgestiegen, welches direkt ab Werk mit unter­schied­li­chen Bildschirmgrößen, mobilen Devices wie Tablets und Smartphones zurechtkommt.

Das alte CoffeeSpot-Design von matthias.goebel.biz
Das alte CoffeeSpot-Theme

Gerade die direkte Unterstützung für mobile Endgeräte war mir bei der Auswahl des neuen Designs wichtig, denn die Nutzung dieser nimmt bekanntlich weiter zu und somit ist es denke ich sinnvoll, die eigene Homepage zukunftssicher zu machen.

Dropbox und KeePassDroid

Sich für jeden Dienst ein eigenes Passwort zu merken, das auch gleichzeitig noch lang und komplex genug ist, kann besonders dann schwierig sein, wenn es sich um Dienste handelt, die man nur sehr selten nutzt.

Mit einem Passwort-Safe-Programm wie KeePass kann man zumindest an seinem PC oder Notebook einen Überblick über seine Passwörter behalten ohne sich auf unsichere Excel-Listen oder Text-Dateien verlassen zu müssen.

Eine gute Möglichkeit, um auch unterwegs immer Zugriff auf seine Passwörter zu haben, ist die Kombination von KeePass mit dem Dienst Dropbox, der die Synchronisation von Dateien zwischen verschiedenen Rechnern und Benutzern ermöglicht.

Man legt seinen verschlüsselte Passwort-Safe einfach in die Cloud und sobald man die Datei aktualisiert, wird sie auf alle weiteren Geräte synchronisiert. Voraussetzung ist hier natürlich ein Masterpasswort, das stark genug ist, um Bruteforce-Attacken standzuhalten.

Ich nutze Dropbox und KeePass auf PC, Notebook und seit kurzem nun auch auf meinem Android-Smartphone. Die Android Apps Dropbox und KeePassDroid sind ein gutes Gespann: in der Dropbox die KeePass-Datei öffnen, Masterpasswort eingeben, fertig.

Neben der Tatsache, daß KeePass und Dropbox für nahezu jede Plattform verfügbar ist, sollte man noch den Vorteil erwähnen, daß beide Lösungen kostenlos sind :-)

Pay with a Tweet

Im Rahmen der Veranstaltung „Elektronische Märkte“ an der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt habe ich mich mit dem Social Payment System „Pay with a Tweet“ beschäftigt.

Auszug:
Im Internet geben viele ungern Geld für Informationen und Inhalte aus, sie sprechen aber gerne offen über Personen, Firmen und deren Produkte. Ein Ansatz zur Steigerung der eigenen Reputation ist es, Empfehlungen als Währung einzuführen. Hierbei stellt sich die Frage: Wie funktioniert das?

Pay with a Tweet bezeichnet sich als Social Payment System. Die Idee dahinter ist, dass man die Inhalte aus dem Internet, für die man nicht bereit ist, Geld auszugeben, mit einer Empfehlung bei einem Social Media-Dienst wie Twitter oder Facebook „bezahlt“. Die Nutzung von Pay with a Tweet ist kostenlos.

Das Handout zu meinem Vortrag verbreite ich als kleine Demonstration des Dienstes über eben diese Methode.