Indien ist schön…

aber nach nun beinahe sieben Tagen würde ich mich doch einmal über ein anderes Essen freuen. Nicht, daß das Essen hier vor Ort nicht gut wäre, im Gegenteil. Das Problem ist nur, daß wir bisher leider doch nicht so viel von der kulinarischen Vielfalt Indiens mitbekommen haben. Eventuell gibt es auch nicht so viele Gerichte, die man einem Europäer vorsetzen kann oder wir haben bisher an den Buffets wirklich immer die gleichen Gerichte bekommen, da es sich um lokale Spezialitäten handelt.

Am Ende unseres heutigen Besuchs bei Bosch unterhielt ich mich mit einigen Kommilitonen über diese Thematik und die im Gespräch vorkommende Bratwurst mit Sauerkrat und Kartoffelbrei klang sehr verlockend.

Gerade nutze ich die Zeit und bringe mich auf den neuesten Stand Deutschland betreffend. Gegen 18:30 Uhr sind wir in den Bangalore Club eingeladen, ein alter traditioneller englischer Club, den bereits Prince Charles besucht hat.

Die nächsten zwei Tage werden wir im „Village“ verbringen. Die Christ University hat, sofern ich das richtig verstanden habe, ein Dorf adoptiert und engagiert sich dort sozial. Wir werden also mit den Einheimischen zwei Tage verbringen, mit ihnen reden, gemeinsam essen etc. Ich bin sehr gespannt, da ich offengestanden bisher das Gefühl hatte, daß wir zwar viel gesehen haben, vieles aber dennoch quasi gefiltert wurde. Eine Mall ist eine Mall, mit dem Bus durch eine heruntergekommene Gegend zu fahren ist etwas anderes als das ganze wirklich zu sehen.

Was mir bereits jetzt klar ist: Deutschland werde ich in Zukunft mit anderen Augen betrachten.

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